Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
Der Newsletter wird nicht korrekt dargestellt? Hier online ansehen.
24.08.2017
Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
Spenden  |  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt
Agrar-Monopoly stoppen!
Erfolg: Monsanto-Übernahme durch Bayer vorerst gestoppt

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

unser Protest gegen die Übernahme des US-amerikanischen Agrarriesen Monsanto durch den deutschen Bayer-Konzern zeigt Wirkung: Die EU-Kommission hat den Übernahmeplänen vorerst kein grünes Licht gegeben und weitet nun die kartellrechtliche Prüfung aus. Vielen Dank an alle, die unseren Appell „Schluss mit dem Agrar-Monopoly“ unterzeichnet haben. Damit haben Sie einen wichtigen Beitrag zu diesem ersten Erfolg geleistet!

In der Begründung verweist die Kommission auf unseren Protest und lässt durchblicken, dass sie viele unserer Bedenken teilt: Durch die Übernahme würde der weltweit größte Agrar-Chemiekonzern mit enormer Macht über die Märkte für Saatgut und Pestizide entstehen. Die Marktkonzentration führt zu höheren Nahrungsmittelpreisen, zu einem Verlust der Vielfalt unserer Nutzpflanzen und zur Abhängigkeit der Bäuerinnen und Bauern von den Profitinteressen der Konzerne.

Innerhalb von 90 Tagen fällt die EU-Kommission ihre endgültige Entscheidung. Wenn wir jetzt nicht lockerlassen, haben wir die Chance, den Zusammenschluss von Bayer und Monsanto zu verhindern! Unterstützen Sie uns bitte jetzt im Kampf gegen das "Agrar-Monopoly" mit einer Spende.

Jetzt spenden!
Kein Bier ohne Glyphosat
Neuer Test: Auch 2017 Glyphosat im Bier

Im letzten Jahr sorgte unsere Untersuchung der 14 beliebtesten Biere Deutschlands auf Rückstände von Glyphosat weltweit für Schlagzeilen und über 22.000 Menschen beteiligten sich an unserer E-Mail-Aktion an die Brauereien.

Ein Jahr später haben wir nachgemessen. Die gute Nachricht ist: Die gemessenen Rückstände des Unkrautvernichters im Bier fallen 2017 im Durchschnitt um rund 80 Prozent geringer aus als im vergangenen Jahr. Unser Test und unsere Online-Aktion haben also einiges bewirkt!


Doch Entwarnung ist nicht angesagt, denn keiner der getesteten Brauereien gelingt es, das wahrscheinlich krebserregende Pestizid vollständig aus dem Bier zu verbannen.
Allein in Deutschland werden jährlich rund 5000 Tonnen davon verspritzt. Bei derartigen Mengen ist es kaum zu vermeiden, dass der Stoff in unsere Nahrungskette gelangt.


Bis Ende dieses Jahres entscheiden die EU-Mitgliedstaaten darüber, ob Glyphosat weiter zugelassen wird.
Wir fordern die Bundesregierung auf, die Wiederzulassung zu verhindern und sich für ein Verbot starkzumachen!

Weitere Infos und die vollständigen Testergebnisse finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Ihr Beitrag zur Agarwende

Unsere unabhängige Aufklärungsarbeit kostet Geld und Zeit. Aktionen wie der aktuelle Test auf Glyphosat im Bier sind nur möglich durch die Hilfe von Menschen wie Ihnen. Unterstützen Sie unsere Arbeit jetzt dauerhaft, in dem Sie Fördermitglied werden. Wir bedanken uns bei jedem neuen Fördermitglied mit feinstem Bio-Honig von einem kleinen Imker aus Oberbayern. Oder wählen Sie eine unserer weiteren attraktiven Prämien.

Jetzt Fördermitglied werden
Fördermitglied werden!
Online spenden!
oder schnell und bequem per
Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München
Wenn Sie diesen Newsletter nicht länger beziehen möchten,
können Sie sich
hier abmelden.