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19.04.2018
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Doppelter Erfolg für den Bienenschutz
Doppelter Erfolg für den Bienenschutz
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

heute können wir Ihnen von gleich zwei guten Nachrichten in unserem Kampf gegen das Bienensterben berichten:

Die Bundesregierung will die für Bienen besonders gefährlichen Neonicotinoide von den Äckern verbannen! Außerdem konnten wir vor Gericht einen wichtigen Sieg für mehr Transparenz in den Zulassungsverfahren für Pestizide erringen.

Mehr zu beiden Erfolgen erfahren Sie in den folgenden Beiträgen.
Schluss mit der Geheimniskrämerei
Schluss mit der Geheimniskrämerei

Nach mehr als einem Jahr Verhandlungszeit steht fest: Unsere Klage gegen das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) war erfolgreich. Die Behörde muss uns Auskunft erteilen, ob Zulassungsanträge für Pestizide mit neuen Insektengiften vorliegen und wie weit der Prozess der Zulassung fortgeschritten ist.  

Dieses Urteil ist ein wichtiger Erfolg: Denn ob neue Pestizide zugelassen werden, hängt auch von der öffentlichen Aufmerksamkeit ab. Forschung von unabhängigen WissenschaftlerInnen, Proteste aus der Bevölkerung, Debatten im Bundestag oder Berichterstattung in den Medien können diesen Prozess erheblich beeinflussen. Dies ist aber nur möglich, wenn bekannt ist, welche Zulassungsanträge dem BVL vorliegen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die unsere Klage durch Spenden oder durch ihre Beiträge als Fördermitglied ermöglicht haben! Ohne Ihre Unterstützung wäre diese Klage nicht möglich gewesen.

Alle Informationen zum Urteil lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.

Hoffnung für Biene, Hummel und Co
Hoffnung für Biene, Hummel und Co
Erfolg für unsere Aktion „Platzverweis für Bienengifte“: Deutschland wird in Brüssel für ein Freilandverbot von Neonicotinoiden stimmen. Das haben Umweltministerin Svenja Schulze und Agrarministerin Julia Klöckner nach langem Zögern in dieser Woche verkündet. Damit wird die Bundesregierung den Vorschlag der EU-Kommission unterstützen, den Einsatz dieser Insektengifte außerhalb von Gewächshäusern komplett zu verbieten.

Auch Österreich, Frankreich, Großbritannien und fünf weitere Mitgliedstaaten wollen bei der Abstimmung, die voraussichtlich am 27. April stattfindet, mit Ja votieren. Die Chancen stehen also gut, dass die drei gefährlichsten Neonicotinoide bald von Europas Äckern verschwinden.  

In den vergangenen zwei Monaten haben mehr als 34.000 Menschen unseren Aufruf an die Bundesregierung unterstützt, für das Verbot in Brüssel zu stimmen. Wir bedanken uns bei allen, die sich daran beteiligt und Unterschriften gesammelt haben. Wir bitten Sie, die Unterschriftenlisten nun an uns zurückzusenden.
Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
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