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14.06.2018
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Eilaktion: Keine Patente auf Leben!
Eilaktion: Keine Patente auf Leben!
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Agrarkonzerne wie Bayer und Co. lassen immer wieder Tiere und Pflanzen patentieren, als hätten sie diese erfunden. Eigentlich wurde dieser Praxis 2017 ein Riegel vorgeschoben – ein Erfolg der jahrelangen Proteste aus der Zivilbevölkerung.

Doch es gibt noch immer ein Schlupfloch. Und das wird von Konzernen ausgenutzt, um sich auch weiterhin die Jahrtausende lange züchterische Arbeit von Bäuerinnen und Bauern einzuverleiben. Zuletzt hat sich so das niederländische Unternehmen Enza Zaden vom Europäischen Patentamt (EPA) ein Patent auf eine Melone gesichert, die durch eine zufällige Mutation resistent gegen einen bestimmten Pilz ist.

Gemeinsam mit Campact fordern wir mit einer neuen Aktion von der Bundesregierung, diese Praxis zu stoppen.

Die Schraube, an der wir dafür drehen können, ist der Verwaltungsrat des EPA. Er tagt schon am 27. Juni. Deutschland wird dort von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) vertreten. Sie muss sich jetzt dafür einsetzen, dass die Lücke im Patentrecht geschlossen wird.

Fordern Sie jetzt mit uns von Justizministerin Katarina Barley, Patente auf Tiere und Pflanzen zu stoppen!
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Gegenwind für belgische Pannenreaktoren
Gegenwind für belgische Pannenreaktoren
Die Pannenserie bei den belgischen Atomkraftwerken (AKW) Doel und Tihange setzt sich fort: Am AKW Doel schaltete sich ein Reaktor nach einem technischen Defekt komplett ab. Andere Reaktoren in Tihange und Doel mussten wegen poröser Betondecken vorübergehend stillgelegt werden. Zugleich verwarnte die EU-Kommission Belgien erneut, weil Sicherheitsvorschriften nicht erfüllt sind. Und die deutsche Politik? Zögert weiterhin, die deutschen Atomfabriken stillzulegen und so die Brennelemente-Lieferungen nach Belgien zu stoppen.

Vergangenen Samstag setzten wir darum gemeinsam mit 500 DemonstrantInnen an der Atomfabrik in Lingen ein Zeichen gegen das Atomrisiko. Zudem fordern wir gemeinsam mit weiteren Umweltverbänden aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland in einem offenen Brief, dass die Bundesrepublik endlich die Brennelement-Exporte nach Belgien stoppt und ihre Aktienanteile an der Betreiberfirma der Pannenmeiler abstößt.
Mehr als 22.000 HamburgerInnen sagen „Tschüss Kohle!“
Mehr als 22.000 HamburgerInnen sagen „Tschüss Kohle!“
Wir gratulieren! Die von uns unterstützte Hamburger Volksinitiative „Tschüss Kohle“ konnte am Freitag 22.494 Unterschriften für einen zügigen Kohleausstieg bei der Senatskanzlei einreichen – mehr als das Doppelte der 10.000 benötigten Unterschriften. Der erfolgreiche Start von „Tschüss Kohle“ ist auch ein starkes Signal an die Kohle-Kommission der Bundesregierung, die in etwa zwei Wochen zum ersten Mal tagen wird.

Jetzt muss sich die Bürgerschaft mit dem Gesetzentwurf befassen, der einen Ausstieg aus der Kohleverbrennung für Fernwärme bis 2025 und zur Stromproduktion bis 2030 vorsieht.
Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
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Terminhinweis
Sa./So., 15./16. Juni 
Frankfurt am Main, „Haus der Jugend“
Aktions- und Strategiekonferenz, Netzwerk Gerechter Welthandel
Unser Referent für Handelspolitik Karl Bär nimmt am Sonntag, 16. Juni, an der Podiumsdiskussion  Wo steht die Bewegung gegen CETA, TTIP & Co.?“ teil.
Weitere Informationen hier.
So., 24. Juni ab 12 Uhr
Berlin
Demo „Stop Kohle - Deine Hände für den Klimaschutz“
Treffpunkt: Kanzleramt, Berlin
Weitere Informationen hier.
Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
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