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10.01.2019
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Unterstützen Sie das Volksbegehren gegen das Artensterben
Unterstützen Sie das Volksbegehren gegen das Artensterben

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

54 Prozent aller Wildbienenarten sind bedroht oder ausgestorben, mehr als 75 Prozent aller Fluginsekten sind verschwunden. Und auch in Bayern ist die Welt schon lange nicht mehr in Ordnung: Allein zwischen 1970 und 2000 sind 226 Schmetterlingsarten verschwunden, die zuvor in Bayern heimisch waren. Vögel, Frösche, Blühpflanzen und Pilze sind ebenso betroffen.

Diese Zerstörung der Artenvielfalt bedroht uns alle. Wenn die Bestäubung durch Insekten oder der Nährstofftransport durch Pilze im Boden nicht mehr funktioniert, ist unsere Nahrung in Gefahr.

Ein großes Bündnis treibt nun in Bayern ein Volksbegehren gegen das Artensterben voran. So soll ein Netzwerk an Biotopen geschaffen, der Anteil der ökologischen Landwirtschaft schnell gesteigert und Abstandsflächen für die Ausbringung von Pestiziden an Gewässern vorgeschrieben werden.

Damit das neue bayerische Naturschutzgesetz Realität werden kann, müssen sich vom 31. Januar bis 13. Februar fast eine Million UnterstützerInnen in ihrem Rathaus eintragen. Bitte gehen auch Sie im Eintragungszeitraum ins Rathaus und unterstützen Sie mir Ihrer Unterschrift das Volksbegehren.

Außerdem haben wir ein Informationspaket mit Flyern, Aufklebern und Plakaten zusammengestellt, damit möglichst viele Menschen von dem Volksbegehren erfahren. Verteilen Sie die Faltblätter an FreundInnen und Bekannte oder fragen Sie beim Bäcker oder im Bio-Laden, ob Sie das Infomaterial dort auslegen dürfen.

Jetzt Infopaket bestellen!
Sulfoxaflor ins Gewächshaus verbannt
Sulfoxaflor ins Gewächshaus verbannt
Seit zwei Jahren kämpfen wir gegen die Zulassung des neuen Insektengifts Sulfoxaflor. Nun wurde das erste Pestizid mit dem Wirkstoff genehmigt. Dennoch war unser Einsatz nicht umsonst – ganz im Gegenteil! Denn das Insektengift darf nur in Gewächshäusern eingesetzt werden. Damit gelten für das Pestizid die gleichen Einschränkungen wie seit 2018 für drei Neonicotionide. Den Plan der Industrie, die „Neonics“ im Freiland durch Sulfoxaflor zu ersetzen, konnten wir somit vereiteln!
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Gen-Raps in Deutschland ausgesät
Gen-Raps in Deutschland ausgesät
Eigentlich ist der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland verboten. Dennoch landet immer wieder Saatgut solcher Pflanzen unbemerkt auf deutschen Feldern. So auch im Herbst: In mehreren Bundesländern wurde genmanipulierter Winterraps ausgesät, der gegen Glyphosat resistent ist. Was dahinter steckt, und warum solche Zwischenfälle eine große Gefahr für die gentechnikfreie Landwirtschaft darstellen, erfahren Sie in unserer Meldung. 
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
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Termine
Do., 17. Januar ab 19 Uhr
Filmmuseum, St. Jakob-Platz 1, München
Filmvorführung „Das Wunder von Mals“
Mit viel Kreativität und Mut – und mit Unterstützung des Umweltinstituts – wehren sich die BewohnerInnen der Südtiroler Gemeinde Mals gegen den intensiven Obstbau. Der Film dokumentiert die Auseinandersetzung um die erste pestizidfreie Gemeinde Europas mit viel Humor in Wort und Bild. Nach der Vorführung steht unser Campaigner Jurek Vengels vor Ort für Fragen zur Verfügung.
Weitere Informationen hier
Sa., 19. Januar ab 12 Uhr
Brandenburger Tor, Berlin
Wir haben es satt - Demo in Berlin
Gemeinsam demonstrieren wir für eine ökologische, bäuerliche Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung und ohne Gentechnik, für gesundes Essen, Klimagerechtigkeit und fairen Handel.
Weitere Informationen hier
Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

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