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09.04.2020
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Sulfoxaflor: Gefährliches Insektengift
Sulfoxaflor: Gefährliches Insektengift

Hallo Sabine Herriger,

das Insektizid Sulfoxaflor wurde noch 2015 in der EU zugelassen – dabei hat es den gleichen Wirkmechanismus wie die Neonicotinoide, von denen inzwischen mehrere Stoffe wegen ihrer Gefährlichkeit für Bienen verboten wurden. Die Zulassung wurde erteilt, obwohl im Antrag ausgerechnet Studien zu den Auswirkungen auf bestäubende Insekten fehlten. Die EU-Kommission forderte vom Hersteller Dow AgroScience lediglich, die fehlenden Daten nachträglich zu erheben.

Die Unterlagen, die Dow nachgereicht hatte, wurden uns 2018 zugespielt. Wir beauftragten daraufhin eine angesehene Bienenforscherin, die Daten kritisch zu durchleuchten. Ihre Analyse liegt inzwischen vor und zeigt, dass selbst der Hersteller bei den Tests zahlreiche Hinweise auf Risiken für Bienen und Hummeln fand.

Jetzt muss die EU-Kommission handeln: Die Hinweise auf Gefahren für Bestäuber – und damit ganze Ökosysteme – sind deutlich. Doch eine erneute Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten über Sulfoxaflor wird seit über einem Jahr immer wieder verschoben. Wir fordern: Die EU-Kommission muss die Abstimmung jetzt auf die Tagesordnung setzen und den Mitgliedstaaten endlich ein Verbot von Sulfoxaflor vorschlagen!

Mehr zu Sulfoxaflor und den ausgewerteten Studien lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.

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Waldbrand in Tschernobyl-Sperrgebiet
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Klimastreik – von der Straße ins Netz

Der internationale Großstreik von Fridays for Future am 24.4. verlagert sich ins Netz. Menschen aus ganz Deutschland können sich dem interaktiven Protest anschließen und Bilder in eine Online-Karte hochladen. Von morgens bis abends wird es einen Live-Stream mit Eindrücken aus verschiedenen Bundesländern, Reden und Konzerten geben. Die Bewegung ruft zudem dazu auf, Demo-Schilder und -Plakate sichtbar am eigenen Haus anzubringen. Das Motto: #NetzstreikfürsKlima.


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