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13.09.2020
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Meinungsfreiheit verteidigen: Jetzt unterschreiben!
Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen!
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

über Pestizide in Südtirol zu sprechen, kann gefährlich sein. Wer zu laut Kritik am massiven Einsatz der Gifte äußert, droht vor Gericht zu landen. Diese Strategie, PestizidkritikerInnen einzuschüchtern, hat in Südtirol Methode und soll nun auch mich zum Schweigen bringen.

Weil wir 2017 mit der Kampagne #Pestizidtirol auf den hohen Einsatz an Spritzmitteln in den Südtiroler Apfelplantagen aufmerksam gemacht haben, erstattete Landesrat Arnold Schuler Strafanzeige wegen „übler Nachrede“ zum Schaden der Südtiroler Landwirtschaft gegen mich. Auch Autor und Filmemacher Alexander Schiebel wurde wegen seiner Kritik an der Südtiroler Apfel-Lobby angezeigt und muss sich jetzt für sein Buch „Das Wunder von Mals“ vor Gericht verantworten. Unterschreiben Sie jetzt unseren gemeinsamen Appell mit WeMove und Campact gegen diese Angriffe auf die Meinungsfreiheit?

Jetzt Eilappell unterschreiben

Der Pestizideinsatz ist in Südtirol allgegenwärtig: Bis zu 20 Mal im Jahr wird in den Apfelplantagen gespritzt. Die Gifte verbreiten sich kilometerweit über die Luft und landen selbst in entlegenen Tälern und in geschlossenen Ortschaften, wie wir mit eigenen Messungen nachweisen konnten. Daran Kritik zu üben, muss erlaubt sein.

Doch in Südtirol sind Pestizide offenbar nicht nur Gift für Umwelt und Gesundheit, sondern auch für demokratische Rechte. Die Anklage reiht sich ein in eine auch in Europa immer häufiger angewendete Methode von Regierungsmitgliedern und Unternehmen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Durch solche SLAPP-Klagen (Strategic Lawsuits against Public Participation = Strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung) soll AktivistInnen und investigativen JournalistInnen ein Maulkorb verpasst werden. Sollte ich den Prozess verlieren, drohen mir eine Geld- oder sogar Haftstrafe und horrende Schadensersatzforderungen. Und bereits vor dem ersten Tag im Gericht hat die Vorbereitung auf den Strafgerichtsprozess das Umweltinstitut viel Zeit und Geld gekostet. So sollen wir in unserer Arbeit behindert werden. Damit diese Strategie keine Schule macht, müssen wir jetzt laut werden.

Am Dienstag beginnt der Strafprozess gegen mich. Lassen Sie Landesrat Arnold Schuler jetzt wissen, was Sie von seinem Umgang mit kritischen Stimmen halten?

Jetzt unterschreiben

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Karl Bär

Referent für Agrar- und Handelspolitik

Termin
Di., 15. September
um 10 Uhr
Gerichtsplatz Bozen, Südtirol
Aktion: Lasst uns über Pestizide reden!
 

Zum Prozessauftakt gegen unseren Agrar-Experten Karl Bär protestieren wir vor dem Landesgericht Bozen für Meinungsfreiheit.
Auf Ihren Beitrag kommt es an

Der Prozess in Italien wird uns voraussichtlich mehrere Jahre beschäftigen, allein die Gerichts- und Anwaltskosten könnten sich auf bis zu 100.000 Euro belaufen. Entscheiden Sie sich jetzt, Fördermitglied zu werden und uns so in diesen schwierigen Zeit zu unterstützen. Als Dankeschön schenken wir Ihnen wahlweise das Buch oder den Film „Das Wunder von Mals" von Alexander Schiebel. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.

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